Führungswechsel bei der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft

Ernst-Joachim Lübkert zieht sich aus der Vorstandsarbeit zurück

Nach 27jähriger Tätigkeit als erster Vorsitzender der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft e.v. Landkreis Soltau-Fallingbostel stand Ernst-Joachim Lübkert auf der diesjährigen Hauptversammlung nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Lübkert, einer der Gründungsväter der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft, verwies dabei auf sein Alter und darauf, dass er die gewonnene Zeit nutzen wolle, eine Chronik der Arbeitsgemeinschaft zu schreiben.

Zum neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung Jochen Homann aus Walsrode.

Ferner wählte die Versammlung Herrn Wilhelm Meyer, Bomlitz, zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden, Frau Dr. Sattler-Kosinowski, Eickeloh, zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, Frau Erika Schendel, Walsrode, zur Schatzmeisterin, Frau Sigrid Gnas, Fallingbostel, zur Schriftführerin und Herrn Friedrich Langrehr, Walsrode, zum Inventarverwalter.

Anschließend dankte Homann, ebenfalls Mitglied der ersten Jahre, Lübkert für seine langjährige Vorstandsarbeit mit einem Präsent. In Vertretung von Bürgermeister Richter überbrachte Herr Dr. Brandes den Dank der Stadt Bad Fallingbostel.In einer kurzen Laudatio erinnerte darauf der neue Vorsitzende an die stetigen Bemühungen Lübkerts, der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft in der Öffentlichkeit eine entsprechende Stellung und Anerkennung zu verschaffen.

Homann verfolgte noch einmal den Weg der Arbeitsgemeinschaft vom ersten Domizil in der ehemaligen Landwirtschaftsschule in der Albrecht-Thaer-Straße in Walsrode, über das Amtsrichterhaus in der Grünstraße , Walsrode, dem Küsterhaus, Michelsenstraße 2a in Bad Fallingbostel, bis zur Eröffnung des Museums im Alten Forsthaus in der Michelsenstraße 1, Bad Fallingbostel, im Frühjahr des vergangenen Jahres.

Die Eröffnung des Museums mit der Ausstellung "Spuren der Vergangenheit"- Archäologie in der Region – gehörte sicher zu den Höhepunkten des abgelaufenen Jahres. Viele interessierte Besucher und auch Schulklassen nutzten das Angebot, einen Einblick in die Geologie und Archäologie unseres Raumes zu gewinnen. Auf weitere Veranstaltungen im zurückliegenden Jahr 2002 ging der alte und neue erste stellvertretende Vorsitzende Wilhelm Meyer im Rahmen des Jahresberichtes ein.

Meyer nannte ebenfalls die Vorhaben der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft im laufenden Jahr. So öffnet das Museum nach der Winterpause am 30. März 2003 wieder seine Pforten. Neben der Dauerausstellung "Spuren der Vergangenheit" werden in einer Sonderausstellung Münzen von Chr. Geburt bis zum 30jährigen Krieg zu sehen sein. Dabei handelt es sich in erster Linie um Funde aus dem Südkreis Soltau-Fallingbostel.

Ferner zeigt das Museum ab Juni 2003 unter dem Titel "Gedanken in Stein" Fotos und Abdrücke von Felsbildern aus Schweden.Die Versammlung schloss mit einem Vortrag von Frau Dr. Sattler-Kosinowski. Thema: "Erdöl, das schwarze Gold der Heide."

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