Seltenes Fundstück: „Hemmoorer Eimer“

„Alles im Eimer“: Diese Redensart weist meist auf Ungutes hin. Für die Archäologische Arbeitsgemeinschaft e.V. SFA ist das vielzitierte Gefäß Grund zur Freude: Der „Hemmoorer Eimer“ zählt zu den sensationellsten Fundstücken, die im Museum an der Grundschule in Bad Fallingbostel gezeigt werden. Am morgigen Freitag um 16 Uhr fällt öffentlich der Startschuss zur Saison 2006.

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Das Museum der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft in Bad Falling-bostel ist von morgen an bis Ende Oktober geöffnet: immer donners-tags von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 10 bis 12 Uhr sowie nach Absprache (Anmeldungen bei Jochen Homann, Tel: 05161 – 3356, oder Wilhelm Meyer, Tel: 05161 – 49878). Führungen für Gruppen (Schulklassen, Betriebe u.a.) sind möglich. Die Archäologische Arbeitsgemeinschafts feiert 2006 ihren 30. Geburtstag. Rund 80 Mitglieder gehören dem Verein an.

 

 

 

 

 

 

 


[Bad Fallingbostel.] Das dünnwandige, glockenförmige Metallgefäße aus Messing zählt nicht nur für Jochen Homann und Wilhelm Meyer von der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft zu den „Stars“ in den Vitrinen. Das Fundstück aus Grethem ist wohl vor rund 1800 Jahren entstanden, gut erhaltene Exemplare heute relativ selten.

Aber wie ist es in die Heide gelangt? „Wir können nur spekulieren“, so die beiden Experten. Handelsware, Kriegsbeute, Mitbringsel germanischer Söldner: Der Eimer birgt viele Geheimnisse in sich.

Das gilt auch für die zahlreichen anderen Exponate, die es ab morgen bis Ende Oktober wieder im Museum der Kreisstadt zu sehen gibt. Im Mittelpunkt steht natürlich die Dauerausstellung mit archäologischen Funden aus der gesamten Region. Außerdem lockt auch in der vierten Saison eine Sonderausstellung, die wegen der geplanten Umbauten (wie bereits berichtet soll ein Schulungsraum ausgebaut werden) kleiner ausfällt als in den Vorjahren. Neue Funde aus dem vergangenen Jahr wie Äxte und Beile aus Vethem, Glockenbecher aus Ahlden und eine Auswahl von Fundstücken der Archäologischen Heimatkunde locken zum Spaziergang durch die Geschichte.

Speziell für Kinder gibt's eine Extra-Vitrine mit Anschauungsmaterial aller Art (Fossilien, Versteinerungen u.a.). Hauptwunsch für 2006: Mehr Einzelbesucher.

Daten und Fakten: Das Museum der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft in Bad Fallingbostel ist von morgen an bis Ende Oktober geöffnet: immer donnerstags von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 10 bis 12 Uhr sowie nach Absprache (Anmeldungen bei Jochen Homann, Tel: 05161 – 3356, oder Wilhelm Meyer, Tel: 05161 – 49878). Führungen für Gruppen (Schulklassen, Betriebe u.a.) sind möglich. Die Archäologische Arbeitsgemeinschafts feiert 2006 ihren 30. Geburtstag. Rund 80 Mitglieder gehören dem Verein an.

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